Zeltlager 2010
Das Zeltlager ist vorbei
Die Bilder bis gestern Nachmittag sind online. Der Rest kommt am WE/ Montag nach. Wenn Ihr Bilder haben wollt, bitte direkt herunterladen - wir werden wieder nach einiger Zeit den Großteil löschen.
Der Bericht folgt später. Nur soviel vorab: Das traditionelle Fußballspiel Kinder gegen Betreuer haben in diesem Jahr die Kinder gewonnen. Frank versicherte mir, dass den größten Anteil daran die Schiedsrichterin gehabt hat. Nicht Ungewöhnliches in der heutigen Zeit.
Es wurden wohl auch die meisten Kinder wieder abgeholt - auch wenn wieder hinterher telefoniert werden musste, dass das Zeltlager wirklich am Freitag endet...
Das 27. Kreis-Zeltlager 2010 - Tage drei und vier
Es regnet, es regnet,
die Erde wird nass...
Das gute Wetter macht eine Pause - die gute Laune nicht. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fing es gegen Morgen an zu regnen. Und wieder einmal zeigte sich, dass trotz aller Warnungen, ein Zelt nicht wetterfest war. Aber dank des Eingreifens der Betreuer, konnte mit Silofolie und Netz auch dieses Problem gelöst werden. Es empfiehlt sich jedoch generell, beim Zelten außerhalb des schützenden Deiches, den Kids ein wetterfestes Zelt zur Verfügung zustellen.
Gegen Mittag kam dann auch wieder die Sonne raus - die gute Laune blieb. Und so konnten die Kinder wieder ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht „Blindfootball". Hierzu werden den jeweils zwei Spielern einer Mannschaft die Augen verbunden und durch einen Dritten dirigiert. Das Spielfeld wird durch Strohballen begrenzt. Nun kommt ein handelsüblicher Fußball ins Spiel. Der „Dirigent" muss nun seinen Spielern Anweisungen geben und ihnen sagen ob sie vor oder zurück, links oder rechts gehen sollen, ob sie schießen oder abwehren müssen. Gar nicht so einfach, wenn noch 50 Kinder drum herum sitzen und auch noch ihren Favoriten unterstützen.
Abends konnte, wer wollte und nicht zu müde war, sich wieder um die Feuerkörbe setzten und den Tag ausklingen lassen.
Exkurs Eins:
Heimweh
Das Heimweh ist neben den kleineren Schrammen und Beulen, die einfach bei Abenteuern nicht ausbleiben, die am meisten verbreitete Krankheit. Nützen tröstende Worte der Betreuer nicht, müssen manchmal die Eltern kommen und den „Patienten" abholen. Meistens genügt eine Nacht zum ausschlafen zu Hause und der „Patient" ist genesen und möchte wieder zurück. Natürlich wird er von der Meute wieder aufgenommen und das Abenteuer kann weiter gehen.
Der Donnerstag stellte hohe Anforderungen an die Kids und die Betreuer. Das „Spiel ohne Grenzen" stand am Nachmittag an. Hierzu wurden Mannschaften gebildet. Es galt 18 Station zu bewältigen. Diese fordern Kraft, Geschick und Glück. Alle Stationen können Euch wahrscheinlich die Kinder, wenn sie morgen nach Hause kommen, am besten beschreiben - sie haben sie schließlich alle gemeistert. Einige konnte ich mir ansehen: Da war zum Beispiel die Station, bei der die „Athleten" nasse Schwämme in Schüsseln, die mit einem Bauhelm auf dem Kopf zweier Mitspieler befestigt waren, werfen mussten. Geschicklichkeitsboßeln wurde an gleich mehreren Stationen verlangt. Teamwork war gefordert, wenn zwei Teammitglieder eine, auf einer Trage stehende, volle Wasserflasche durch einen Hindernisparcours tragen mussten. Die Betreuer haben sich eine Menge einfallen lassen und die Kinder hatten sichtlich Spaß.
Am Ende überzeugte sich Sigi noch einmal persönlich davon, ob die Meute Spaß hatte. Die Antwort war ein ziemlich lautes „Jaaaa..." Mit einem dreifachen „Fleu Herut" wurden die Wettkämpfe beendet und die „Gladiatoren" konnten sich eine Pause gönnen.
Davon, das es den Teilnehmern gut geht, überzeugte sich heute auch hoher Besuch vom KLVO (Klootschießer Landesverband Oldenburg). Der 1. Vorsitzende Johann Hasselhorst und der Geschäftsführer Rainer Mennen kamen persönlich vorbei. Das zeigt welchen hohen Stellenwert diese ehrenamtliche Arbeit der Betreuer, auch überregional, hat. Die Butjenter veranstalten seit Jahren das größte vereinsübergreifende Jugendzeltlager innerhalb des FKV (Friesischer Klootschießer Verband). Natürlich kamen die beiden nicht mit leeren Händen - sie hatten für etliche „Mitbringsel" dabei, die sofort in Beschlag genommen wurden - also: Alles richtig gemacht ihr beiden! An dieser Stelle schon mal ein großes „Dankeschön" vom Kreis I, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das Zeltlager zu besuchen.
Exkurs Zwei
Der „Lagerdepp"
Der Lagerdepp ist derjenige, der gegen eine Lager-Ordnung, oder -Regel verstoßen hat. Man erkennt ihn an einer weißen Mütze und den Müllbeuteln in seiner Hand. Er muss, nachdem er bei einer Verfehlung erwischt wurde, eine „lagerdienliche" Aufgabe übernehmen. Mülleinsammeln ist eine davon. Der Lagerdepp ist meistens ein Rudelmensch und tritt paarweise auf. Die „Bestrafung" hält natürlich nicht lange an und ist eher spaßig zu sehen.
Der heutige Abend steht unter dem Namen „Flower Power". Das verspricht eine wilde Party zu werden.
Morgen Abend beginnt um 18:30 Uhr der Elternabend. Bitte vergesst nicht, Eure Kinder wieder abzuholen.
Bericht aus der Nordwest-Zeitung
Das 27. Kreis-Zeltlager 2010 - Tage eins und zwei
Die ersten zwei Tage des 27. Kreis-Zeltlagers sind vorbei. Bisher lief alles normal. Naja was bei 180 Kindern im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren normal ist. Um mal in einigen Zahlen zu beschreiben, was man so benötigt:
-180 Kinder
-105 Zelte inklusive Küchen-, Material- und Verpflegungs-Zelt
-34 Betreuer
-400 Hamburgerfrikadellen
-40 Liter Bolognese Sauce
-860 Bockwurst
Zu den 34 „Vollzeit Betreuern" kommen noch einige „Tageskräfte"; und die 40 Liter Bolognese Sauce sind auch nur für ein Mittagessen.
Neu in diesem Jahr sind zwei Grills, 16 Sitzgarnituren und einige Fahnenmasten, an diesen konnten die neuen Fahnen der Gemeinden Butjadingen, Stadland und der Stadt Nordenham befestigt werden. Außerdem hat der Chef jetzt ein Büro bekommen. Neu sind auch in diesem Jahr vier Betreuer, mit Dagmar Reinelt und Uwe Mühlan, konnte Frank Göckemeyer, zwei erfahrene Jugendbetreuer hinzu gewinnen. Was aber wieder mal typisch-positiv für den Kreis 1 ist: Mit Sofia Poustourlis aus Schweewarden und Patrick Bruns aus Abbehausen sind zwei ehemalige Jugendliche jetzt als Betreuer zurückgekehrt.
Was ist noch so passiert? Eigentlich nicht Besonderes, ein paar kleinere Blessuren, Sonnenbrand, Heimweh und ein kaputtes Zelt. Das bisher gute Wetter hat den Eisberg, von 48 Kisten mit jeweils etwa 35 Stück, etwas schmelzen lassen.
Was machen die Kinder den ganzen Tag? Eines ist sicher: Bisher war noch keinem Kind auch nur eine Sekunde langweilig. Man kann den ganzen Tag mit Spielen, Schlickschlacht und Baden in der Nordsee verbringen. Wer sich von den Eltern zu Hause über eine kleine Wasserschlacht freut, der sollte die Dimensionen hier nicht unterschätzen, Genaueres auf den Bildern. Und sollte ein Kind mal nicht wissen was es machen will, findet Animateur Sigi auch dafür noch das Richtige.
Am Abend des zweiten Tages sammelten sich die Kinder um einige Feuerkörbe und backten gemeinsam Stockbrot. Den Teig dafür stellte die Bäckerei Heeren aus Elsfleth zur Verfügung. Danke.
Und wenn sie jetzt nicht schon schlafen - dann erzählen sie sich noch gegenseitig von den erlebten Abenteuern...
Zum Schluss noch etwas für Zahlenfreaks:
Benötigter Platz, ohne Spielflächen und Wasser: 5400m2
Einladung zum Zeltlager
Liebe Schülerinnen und Schüler,
in diesem Jahr veranstalten wir das 27. Zeltlager im Knaus Campingpark „Nordseelagune" in Burhave, direkt neben der Nordseelagune. Vorgesehen ist das Zeltlager wieder für die letzte Ferienwoche, vom Mo, 26.07.2010, 15.00 Uhr bis zum Fr, 30.07.2010, 21.00 Uhr.
Eingeladen dazu sind Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 14 Jahren aus allen Vereinen im Kreis I Butjadingen und Teilnehmer von den Ferienpässen aus Butjadingen und Stadland.
Geschlafen wird natürlich wieder in selber mitgebrachten, regendichten und nutzbaren Zelten. Damit ihr immer einen Euch bekannten Ansprechpartner habt, ist aus jedem Verein der teilnehmende Kinder im Zeltlager hat, rund um die Uhr ein Betreuer da.
Die Kosten des Zeltlagers betragen 35,00 EUR pro Person. Das Geld ist mit der Anmeldung bei Frank Göckemeyer, Schulstr. 18, 26969 Stollhamm abzugeben. Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2010.
Der Elterngrillabend findet wieder am letzten Tag, am Freitag, 30.07.2010 ab 18.30 Uhr als Abschlussveranstaltung unseres Zeltlagers statt.
Wir wollen wie immer viel zusammen unternehmen, wie z.B. Völker- und Fußball spielen, ein Lagerfeuer entzünden, schwimmen gehen und vieles mehr…. Damit wir mit euch schwimmen gehen können, benötigen wir die schriftliche Erlaubnis eurer Eltern auf dem Anmeldezettel. Ohne die Erlaubnis können wir Euch nicht mit zum schwimmen nehmen!
Kreuzt auch bitte an ob Ihr Schwimmer oder Nichtschwimmer seid.
Auch wird sich der Speiseplan kaum ändern:
Streuselbrötchen, Hamburger, Hot Dog, Spaghetti, Grillfleisch und Salate, Bock- und Bratwurst usw.
Mitzubringen sind: vernünftiges Zelt, Luftmatratze, Schlafsack und Wolldecke, Sonnenmilch, ausreichend Kleidung für jede Wetterlage, (Schirm)Mütze gegen die Sonne, Badezeug, Taschenlampe, Tasse, Teller, Besteck, Geschirrhandtuch, Waschzeug und Handtücher, sowie festes Schuhwerk, Taschengeld.
Wir freuen uns schon jetzt auf Euch und hoffen, dass wir alle viel Spaß und Freude zusammen haben
werden!
Wir sehen uns in Burhave!
EURE BETREUER
